Auf dieser Homepage möchte ich die in Deutschland gängigen Ausbildungen

rund um das sog. Therapeutische Reiten vorstellen.

Es gibt eine Vielzahl Anbieter, die verschiedene Ausbildungswege im therapeutischen Reiten vorschlagen. Leider glauben manche davon, dass die Trainerausbildung nicht zwingend notwendig ist, um Menschen mit Behinderung auf ein Pferd zu setzen. Das halte ich für sehr bedenklich.

Juristisch gesehen werden diejenigen, die ohne gültige Trainerlizenz mit Pferden und Menschen mit Behinderung arbeiten, sicher im Falle des Verunfallens, Probleme bekommen, ihre fachliche Qualifikation nachzuweisen - unabhängig von der folgenden "Reittherapieausbildung".

Die Verantwortung, die wir in der alltäglichen Arbeit mit Pferden und behinderten Menschen tragen, ist extrem hoch. Die Ausbildung der Therapiepferde erfordert Know-how, Zeit und viel Geduld. Sicherheit, Verlässlichkeit und Feinfühligkeit sind unabdingbar. Diese Pferde müssen unerschrocken sein, daher ist es für Ausbilder, die im Therapeutischen Reiten arbeiten, grundlegend wichtig, sich mit Gelassenheitstraining, Bodenarbeit, TTEAM und Handarbeit auszukennen und sie fördernd einzusetzen.

Das Longieren, die Langzügelarbeit muss wie selbstverständlich funktionieren. Auch das kostet Zeit und Fachwissen, den Pferden das sicher beizubringen.

Im Reiten sollten die Pferde leichtrittig und menschenbezogen reagieren.

Daher rate ich jedem, der mich fragt, nicht nur eine gültige Trainerlizenz z. B. Trainer C Basissport (FN) zu erwerben, sondern sich umfassend in den oben genannten Bereichen fortzubilden, um die Qualität und Sicherheit in seiner zukünftigen Arbeit zu sichern.

Ich habe verschiedene Ausbildungen im Therapeutischen Reiten absolviert:

Reitpädagogin - SGThR (1990) bei Mariannne Gäng - Voraussetzung mein Pädagogikstudium und mein Reitlehrer (FN) -

http://www.sgtr.ch/collegium/?PHPSESSID=65c33323c44e8707cb800035c2895196

Ausbilderin im Reiten mit Behinderten - DKThR - 1991 in Hamburg - Reitanlage Wallert - Voraussetzung war meine Trainer (A -) Lizenz.

http://www.dkthr.de/fortbildung.php?n2=reitausbilderimbehindertensport

Zusatzausbildung im heilpädagogischen Reiten und Voltigieren - DKThR - 1994 - bei Dirk Baum und Bernhard Ringbeck. - Voraussetzung: päd. Berufsausbildung und Trainerlizenz -

   http://www.dkthr.de/fortbildung.php

und - Reiten als Gesundheitssport - die P - Lizenz der FN - damit werden die Grenzen zwischen Sport und Therapie fließend und ausbildungstechnisch abgedeckt. Da habe ich das Pilotprojekt 1999 mitgemacht - damals eine Fortbildung für Trainer A - heute für Trainer C.

http://www.pferd-aktuell.de/Amateurausbildung-.203.22943/index.htm?backNode=203

Andere Ausbildungen sind mir durch enge Kooperation gut bekannt: Kolleginnen vom Reitzentrum Wümmetal haben die Ausbildung beim Förderkreis  Therapeutisches Reiten absolviert. Qualitativ ist das eine hochwertige Ausbildung - speziell für Pädagogen  mit reitfachlicher Ausbildung. Frau Katja Lipp Röben betreut die Geschäftsstelle des Förderkreises für Therapeutisches Reiten in Friedeburg. Sie lebte und arbeitete aktiv im Therapeutischen Reiten vor 2003 sieben Jahre bei uns in Fintel.

www.foerderkreis-therapeutisches-reiten.de